Der große Irrglaube über die Qualität und Erfolgsfaktoren eines guten Coaches oder Beraters

Es kommen viele Menschen zu mir in die Personal-Branding-Coachings, um sich als Coach, Trainer oder Berater auf dem Markt zu positionieren.  Eine Frage wird von Neustartern oft gestellt: „Wie kann ich ein guter Coach werden und mich schnellstmöglich in meiner Zielgruppe positionieren?“

Das ist nicht in zwei Sätzen zu beantworten. Lass mich ein paar Gedanken mit Dir teilen…

Die Berufung

Coach zu sein ist eigentlich kein Beruf, es ist eine Berufung. Um Menschen auf den Weg zu bringen, musst Du innerlich dafür brennen, genau das tun zu wollen. Dabei darf erst mal nicht Geld oder Ruhm der Treiber sein, sondern das innere Verlangen, Menschen wirklich helfen zu wollen. Wenn Du dich zurückerinnerst, gab es vielleicht den einen, vielleicht auch zwei oder drei Menschen in Deinem Leben, die Dich auf deinem Weg unterstützt haben. Menschen, die Dich ermutigt haben, an Dich zu glauben, immer weiter zu machen und die Dir Türen geöffnet haben. Sie haben Dir ehrlich ihre Meinung gesagt, Feedback gegeben und Wege aufgezeigt, damit Du wachsen konntest. Und genau darum geht es. Du solltest Dir zum Ziel setzen, genau zu dieser Person zu werden. Wenn Du es schaffst, zu einer dieser Personen im Leben eines anderen Menschen zu werden – ist das nicht ein schönes, lohnenswertes Ziel? Fühlt sich das nicht großartig an? Genau das ist die Art von Bedeutung, weshalb Du dich für diesen Beruf entscheiden und Coach, Trainer oder Berater werden solltest!

Welche Fähigkeiten sind gefragt?

Vielleicht zweifelst Du an Dir und fragst Dich, ob Du die „richtigen“ Fähigkeiten mitbringst. Welche Qualifikation ist gefragt? Aus eigener Erfahrung und aus meiner Arbeit mit Hunderten Menschen kann ich Dir sagen: Du bist nicht der perfekte Coach, nur weil wir Du eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen hast oder weil Zertifikate Deine Wände schmücken. Das glauben leider viele und es wird aus nachvollziehbaren Gründen auch von den einschlägigen Ausbildungsinstituten so kommuniziert. Es entspricht aus meiner Sicht aber nicht der Wahrheit. Was aber brauchst Du, um zu starten? Du solltest auf jeden Fall Lebenserfahrung mitbringen und schon ein gutes Stück deines Weges bewusst gegangen sein, Siege gefeiert und Fehler gemacht haben, nach Niederlagen wieder aufgestanden sein und begriffen haben, welche Mechanismen im Leben für Erfolg und Misserfolg verantwortlich sind. Dann bist Du auf dem richtigen Weg.

Sei der Beste!

Der erste Schritt, um zum Star Deiner Branche zu werden: Beschließe hier und heute, zur bestmöglichen Version von Dir selbst zu werden. Gib von Anfang an Vollgas! Auch und gerade, wenn es mal schwierig wird. Wir alle sind mit einem riesigen Potenzial geboren, das gelebt werden will. Es ist unsere Bestimmung, dieses volle Potential zu leben! Weiterzumachen, wenn wir Fehler machen, Misserfolge haben und mutlos sind! Genau in diesen Momenten zu sagen: „Jetzt erst recht!“ Diese Gewinnermentalität überträgt sich auf deine Kunden! Und frage Dich, wer Du sein musst und welche Fähigkeiten Du weiter ausbilden musst, um Deinen Kunden eine noch bessere Unterstützung zu geben. Dabei ist es wichtig, dass Du Dir selbst regelmäßig Hilfe holst! Suche Dir z.B. einen Mentor. Oft ist es der Blick von außen, ein kleiner Tipp, der einem monate- oder jahrelange unnötige Arbeit erspart. Sei selbst offen für Weiterbildung und Coachings, egal in welcher Form, um jeden Tag noch besser zu werden.

Dein Starfaktor und der Markt

Aber auch die Besten müssen gesehen werden, brauchen Aufmerksamkeit. Angesichts der Informationsüberflutung orientieren sich auch Coachingkunden immer stärker an „Marken“, d.h. sie bemessen die Qualität des Coachingsangebots oft an der Bekanntheit des Anbieters. Sie verlassen sich darauf, dass sie dort gute Qualität bekommen, ohne sich durch die Informationsflut kämpfen zu müssen. Das heißt für Dich: Investiere nach dem Start sofort in den Aufbau Deiner Marke. Gerne mit Ecken und Kanten. Gerne polarisierend. Wer keinen Namen hat, läuft Gefahr, ohne weitere Prüfung durchs Raster zu fallen – und das war ja nicht Dein Ziel, richtig?

Wenn Du wissen möchtest, wie Du als Coach, Trainer und Berater als Star für genau Deine Zielgruppe positionierst, schau Dir gerne mein Video an: http://www.govip-now.com

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