Mit Selbst-PR oder einer PR-Agentur zu mehr Aufmerksamkeit und Reichweite?

Viele Berater, Trainer und Coaches, die sich erfolgreich positionieren wollen, fragen sich, ob sie Profis für die Pressearbeit ans Werk lassen sollen oder es lieber in Eigenregie versuchen. In diesem Blogartikel zeige ich Dir, was Du bei Deiner Entscheidung bedenken solltest und wie Du den richtigen Weg zur gewinnbringenden Selbstvermarktung gehst.

Diese Frage wirst Du Dir als Unternehmer immer wieder stellen: Mache ich es selbst, engagiere ich einen Mitarbeiter oder übertragen ich den Bereich einem externen Dienstleister? Meist entscheidet der Zeit- oder Kostenfaktor, für welchen Weg wir uns entscheiden. Wichtig zu berücksichtigen ist, ob man selbst die erforderliche Kompetenz hat und wenn nicht, ob man dazu bereit ist, Zeit und Geld in die Erlernung der notwendigen Fähigkeiten zu investieren.

Falls Du selbst aktive Pressearbeit betreiben möchtest, dann sollte Dir bewusst sein, dass diese zeitaufwändig ist und das nötige Know-How die Grundvoraussetzung für Deinen langfristigen Erfolg ist. Der Zeitbedarf ist nur bedingt planbar und Du brauchst Geduld. Sobald Du Artikel und Themen an Print- oder Online-Medien anbietest, weißt Du vorab nicht, ob die Redaktion den Artikel spannend findet. Du weißt auch nicht, welche Themen gerade behandelt werden sollen und ob es gewisse Vorgaben gibt.

Journalisten und Redaktionen werden täglich mit Anfragen überhäuft. Damit man hier eine Punktlandung schafft, ist wichtig zu wissen, wie man einen Artikel so verpackt, dass er auffällt und er dem Redakteur so wenig Arbeit wie möglich macht.

Das hört sich jetzt vielleicht sehr schwierig an, ist es aber nicht.

Dein PR Artikel sollte folgende Punkte beachten:

  • Welchen Wert („News“) hat Dein Bericht?
  • Der Text sollte nicht zu lang sein
  • Er sollte sich flüssig lesen und nicht zu viele Füllwörter beinhalten
  • Eindeutige Aussagen machen und nicht gestelzt klingen
  • Gehe auf aktuelle Themen ein, die spannend für den Leser sein können
  • Lieber meinungsbildend als langweilig
  • Stelle Dein Alleinstellungsmerkmal heraus (Was macht Dich und Dein Angebot besonders?)
  • Baue die Nachricht nützlich und hilfreich auf (Bilder, Links), da Redakteure oft unter extremen Zeitdruck stehen
  • Erkläre komplizierte Dinge schlicht und einleuchtend
  • Nutze so wenig Fremdwörter wie möglich
  • Gehe auf die W-Fragen ein: Wer?, Was?, Warum?, Wo?, Wann?, Wie?
  • Unterlege Deine Aussagen mit Testimonials oder Studien

Nachdem Du Deinen PR-Artikel verfasst hast, suchst Du Dir gewissenhaft die Adressaten aus. Manchmal ist es besser, mehrere Verteiler aufzusetzen, um die jeweiligen Interessengebiete der Journalisten zu beachten. Ein Journalist, der für Wirtschaftsmagazine schreibt, interessiert sich wahrscheinlich nur wenig für ein neues Paar-Coaching. Darum solltest Du hier genau recherchieren. Du genießt mehr Respekt und ein höheres Vertrauen bei Deinen Abonnenten, wenn Du diese nur mit den Informationen versorgst, die für Sie relevant sind.

Natürlich möchtest Du den größtmöglichen Erfolg, aber die Kunst ist, nicht zu nerven und trotzdem nachzuhaken. Manchmal ist die Nachfrage sogar erwünscht, aber lasse die nötige Zeit verstreichen. Verlasse Dich dabei auf Dein Gefühl.

Teilweise gehen E-Mails unter, werden nach hinten geschoben oder ganz ignoriert und dann ist ein unaufdringlicher Anruf genau das Richtige, um die nötige Aufmerksamkeit zu erlangen und ein persönliches Verhältnis aufzubauen. Sei locker und nehme eine Absage nicht persönlich. Wenn Du es schaffst, das Vertrauen des Journalisten zu gewinnen, wird er offener für ein Interview oder einer Pressemitteilung sein.

Eine weitere Möglichkeit ist die Publikation Deines Artikels auf Webportalen für Pressemitteilungen wie zum Beispiel www.openpr.de und www.firmenpresse.de. Hier kannst Du kostenlos und selbst Pressemitteilungen publizieren.

Falls Du gerade mit Deinem Business gestartet bist, kannst Du Dir die Zeit für die Selbst-PR vielleicht noch einteilen. Doch viele Berater, Trainer und Coaches suchen sich aus Zeitnot oder wegen fehlender Kenntnissen eine PR-Agenturen oder Journalisten.

Das Problem ist dabei nur, dass diese Dienstleistung Geld kostet. Also solltest Du Dir vorab überlegen, wie viel dieser Service kosten darf. Dann gilt es aber auch die richtige Firma oder Person für die PR-Arbeit zu finden! Ich empfehle Dir, die Zusammenarbeit erfolgsabhängig zu vergüten und bei Verträgen auf eine Laufzeit von 6 Monaten zu achten. PR-Arbeit dauert schon etwas und die ersten Erfolge sieht man oft erst nach 2-3 Monaten, doch solltest Du Dich keinesfalls länger als 6 Monate verpflichten, da Du den Erfolg bis dahin sehr gut abschätzen kannst.

Überprüfe die PR-Agentur oder dem PR-Journalisten auf Veröffentlichungen. Lasse Dir zeigen, welche Artikel in den letzten zwei Jahren erschienen sind. Welche Zugänge zu den Medien hat Dein Berater? Du profitierst am Besten von einer möglichen Zusammenarbeit, wenn ein guter Draht zu Radio- TV Sendern, Fachzeitschriften und Illustrierten besteht. Keine PR-Agentur ist auf allen Medienkanälen gleich stark. Entscheide, was am Besten zu Dir oder Deinem Produkt passt.

Die meisten PR-Agenturen oder Journalisten sind auf bestimmte Themen oder Branchen spezialisiert. Suche Dir jemanden, der sich in Deiner Branche auskennt. Nur so kannst Du Dir einer erfolgversprechenden Zusammenarbeit sicher sein.

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